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PM – Neuerscheinung: Dominik Schmoll untersucht die Entstehung des Saargebiets zwischen Kriegsende und Völkerbundmandat

PM – Neuerscheinung: Dominik Schmoll untersucht die Entstehung des Saargebiets zwischen Kriegsende und Völkerbundmandat

Saarbrücken, 21.05.2026. Die Kommission für Saarländische Landesgeschichte veröffentlicht heute Band 56 ihrer Schriftenreihe. Unter dem Titel „Geboren aus Kohle, Stahl und Kompromissen. Das Saargebiet als Ergebnis internationaler Diplomatie, 1918 bis 1920“ legt Dominik Schmoll eine Studie zu einem bislang vergleichsweise wenig erforschten Schlüsselabschnitt der saarländischen Landesgeschichte vor.

Revolution, Kapitulation, Besetzung, Versailler Vertrag – Hunger, Teuerung, Spanische Grippe und Aufstände: Die Monate zwischen dem Ende des Ersten Weltkrieges und dem Beginn der Mandatszeit durch den Völkerbund zählen zu den spannungsreichsten Phasen der regionalen Geschichte. Gerade diese Übergangszeit zwischen 1918 und 1920 blieb in der Forschung jedoch lange im Schatten späterer Entwicklungen.

Die Studie setzt an dieser Forschungslücke an. Im Zentrum steht die französische Saarpolitik nach dem Ersten Weltkrieg: einerseits die ab November 1918 einsetzende Militärverwaltung im linksrheinischen Gebiet, andererseits das diplomatische Ringen auf internationaler Ebene, insbesondere bei der Pariser Friedenskonferenz und im Umfeld des entstehenden Völkerbundes.

Gestützt auf umfangreiche Archivbestände aus Frankreich, Deutschland und dem Völkerbundarchiv zeichnet Schmoll nach, wie sich politische Interessen, wirtschaftliche Ressourcen und internationale Machtkonstellationen miteinander verschränkten. Sichtbar wird, wie aus Krisenalltag, Kohle- und Stahlinteressen sowie diplomatischen Kompromissen das Saargebiet entstand – und damit der Ursprung des heutigen Saarlandes.

Der Band ist ab sofort zum Preis von 39 € direkt bei der Kommission für Saarländische Landesgeschichte sowie über den Buchhandel erhältlich.